âTALK AM SONNTAG: Zwei Autoren im GesprĂ€ch!â
Der Autor Stefan WICHMANN befragt in einem Interview dieAutorin Resi LIENZ
Frau Lienz, Sie haben doch einen Beruf, warum studieren Sie denn jetzt noch einmal?
Ich lebe zwei meiner TrĂ€ume, neben dem BĂŒcherschreiben studiere ich auch wahnsinnig gern. Ich bin sehr neugierig, wissbegierig und fĂŒr mich zĂ€hlt das Motto âLebenslanges Lernenâ. Was ich nicht weiĂ,möchte ich herausfinden. Ich bin ein groĂer Sprachenfetischist, eine Freundin der Sprache an sich und auch der Fremdsprachen. Bislang habe ich mich mit fĂŒnf Fremdsprachen befasst.Wie andere Leute z.B. Briefmarken sammeln, kollektioniere ich Worte, spiele mit ihnen, erfreue mich an dem Jonglieren mit ihren metaphorischen Konnotationen. Ich brenne fĂŒr die Etymologie, der Wissenschaft von der Herkunft, der Bedeutung und der Geschichte der Worte. Zwischen meinen beiden Studien liegt eine âSchaffens-Phaseâ von drei Jahrzehnten, in denen ich in ganz unterschiedlichen Branchen im In- und Ausland tĂ€tig war. Ich habe im jugendlichen Alter von 55 Jahren wieder angefangen zu studieren. Wenn nicht jetzt, wann dann?! Jahrzehntelang unterrichtete ich Fremdsprachen und Deutsch. Es war fĂŒr mich eine Freude und auch eine Ehre, unter vielen Bewerbern fĂŒr einen völlig neuen Studiengang 2019 mit limitierten StudienplĂ€tzen aufgrund meiner Vita ausgewĂ€hlt und zugelassen worden zu sein. Mein Traum ist es, in die Sprachforschung zu gehen. Das Studium ist eine groĂe Bereicherung und erfĂŒllt mich, inhaltlich, aber auch menschlich. Der Weg ist das Ziel. Ich genieĂe ihn.
Das Cover gab mir zu denken. Wie entstand dieses und was war der tatsĂ€chliche Grund fĂŒr die Grafik?
Es war nicht das erste Cover. Es gab einige EntwĂŒrfe. Zuerst hatte ich eine Zeichnung meiner Tochter eines MĂ€dchens vorgesehen, um einen bildlichen Bezug zu einer der beiden Protagonistinnen herzustellen und zu jugendlichen MĂ€dchen im allgemeinen. Doch auf Dauer erschien mir das Cover zu âkinderbuchhaftâ und spiegelte nicht wirklich den Inhalt meines Buches wieder. LeserInnen lassen sich oft vom Cover und von dem Klappentext eines Buches zum Kauf âverfĂŒhrenâ. Dann wĂ€hlte ich ein Cover mit Screenshots eines PĂ€dophilen, den ich im Netz undercover ĂŒberfĂŒhrte. Gottseidank entschied ich mich auch gegen dieses Cover, rechtlich wĂ€re ich mit einem solchen Einband in Schwierigkeiten geraten. Das Cover schockierte zudem bei einer Testumfrage. Ich suchte nach etwas Solidem, einfachem, das dennoch symbolhaft ist und stieĂ auf ein Tatoo, das mir in den schlichten Farben schwarz-weiĂ gut gefiel und totzdem symbollastig ist. Es zeigt fĂŒr mich in der Umarmung die Symbiose zwischen Mutter und Tochter, eine Verbindung, die ein Leben lang bestehen bleibt. Zudem empfinde ich die runden Formen der Zeichnung als weich und auch als ein wenig sinnlich. Dieses Cover kam unter meinen Freunden sehr gut an, also wĂ€hlte ich es.
Schrieben Sie einfach drauflos oder hatten sie schon immer vor, Ihre Erfahrungen zu veröffentlichen?
Wie sich das anhört.:) Ich stelle es mir als ein wenig schwierig vor, bei 524 Seiten Buchumfang einfach munter drauf los zu schreiben und irgendwann bei der letzten Seite heil anzukommen. ZunĂ€chst einmal muss man sagen, dass ich seit meinem 10. Lebensjahr immer schrieb.« Wer schreibt, der bleibt», sagte meine Mutter immer. Ich trage den Nimbus der ewig Schreibenden, in der Familie, unter Freunden und Bekannten. Es fing mit ĂŒblichen SchulaufsĂ€tzen in Deutsch an, die immer lĂ€nger wurden. Ab dem 12. Lebensjahr schrieb ich mehr oder minder durchgĂ€ngig Tagebuch. In den 90iger Jahren lernte ich eine Freundin kennen in einem Kurs mit dem Titel âSchreiben befreitâ, von da an schrieb ich auch Gedichte, fĂŒr mich selbst.
Ich schrieb Reden fĂŒr offizielle AnlĂ€sse und runde Geburtstage. Ich schrieb unter dem Titel âDas letzte Hemdâ zwecks Aufnahme in einer Journalistenschule nach einer umfangreichen Recherche in den 90 iger Jahren ĂŒber einen Vorreiter in der Bestattungsbranche , einem groĂen Beerdigungsinstitut.Ich wurde nicht angenommen, der run auf wenige PlĂ€tze war zu groĂ. .Das Aufnahme-Ziel hatte ich nicht erreicht, doch der Weg erfĂŒllte mich: Die Recherche war wahnsinnig spannend. Vor 30 Jahren hatte diesen Beerdigungsinstitut bereits eine Partnerbörse fĂŒr Hinterbliebene organisiert, von den High-Tech-SĂ€rgen, je nach Kulturkreis variierend, ganz abgesehen. Mir wurden SĂ€rge gezeigt, die Kanus nachempfunden waren .Ich wurde mit Sachen konfrontriert, die ich mir in meiner Phantasie niemals zuvor hĂ€tte ausmalen können und das liegt 30 Jahre zurĂŒck! Da waren die Zeiten noch nicht so modern, wie sie heute sind. Das Internet war gerade geboren, noch nicht wirklich allen zugĂ€nglich. Ich schrieb Reiseberichte, alles nur privat, nie veröffentlicht. Ich schrieb immer, tĂ€glich, ellenlang. Und jetzt halten Sie sich fest: Ich ging jahrzehntelang allein ins Kino, um Filmrezensionen zu schreiben, im Dunkeln. Manchmal hatte ich eine kleine Taschenlampe dabei. Die Aufzeichnungen habe ich heute noch, wie alles Schriftliche. Ich ging allein, damit mir nicht der Stempel der âMerkwĂŒrdigenâ aufgedrĂŒckt wurde. Es gibt nahezu nichts, was ich nicht schreibend aufbereite. Ăberall in meiner Wohnung finden sich Zettel mit Ideen, Redewendungen und Aphorismen, die mir gefallen und die schlimmste Strafe wĂ€re fĂŒr mich, auf eine einsame Insel, ohne einen Schreibblock und schreibende Kulis versetzt zu werden. Ich werde schnell nervös, wenn ein Stift nicht mehr schreibt:).Ich hatte nie vor, meine Erfahrungen zu veröffentlichen. Nie! Bis zum Juli 2020 nicht. Der Schriftverkehr mit den Behörden im Kampf um meine Tochter nahm allerdings ĂŒberhand und ich hatte zwischenzeitlich so viel notiert, auch Tagebuchaufzeichnungen, um alles zu verarbeiten, dass ich es dann mehr oder minder spontan entschied, ein Buch zu schreiben. In der Uni werde ich von den DozentInnen manchmal scherzhaft bei schriftlichen Arbeiten darauf hingewiesen, dass wir keine Dissertation schreiben. Ich weiĂ, wie sie es meinen, sie kennen mich inzwischen, aber dieser Hinweis spricht bereits BĂ€nde.
Sicherten Sie sich Vorkommnisse in einem Tagebuch oder schreiben sie komplett aus ihre Erinnerungen ?
Siehe vorherige Frage. Ich verfĂŒge ĂŒber ein elefantöses GedĂ€chtnis,vor allem auch, was Zahlen angeht, wahrscheinlich meiner 8jĂ€hrigen TĂ€tigkeit in einer Buchhaltung geschuldet, aber um ihre Frage zu beantworten: Die Vorkommnisse waren mehrmals gesichert im Schriftverkehr, in Emails, im Tagebuch, in Notizen, in einer umfangreichen Dokumentation fĂŒr das LKA in Berlin.
Woher beziehen Sie ihre Hintergrundinformationen?
Hier schlĂ€gt sich ein wenig der Bogen zu Frage 1. Zudem muss man sagen, dass ich mich in meinem 6. Lebensjahrzehnt befinde und inzwischen auch ĂŒber eine gewisse Vorbildung verfĂŒge. Ich bin neugierig und wiĂbegierig. Ich lese stĂ€ndig und viel und recherchiere, wenn ich etwas nicht weiĂ, es neue Informationen und Studien gibt. Ich habe mir news-Agenten eingerichtet, die mich 24/7 darauf hinweisen, wenn es fĂŒr mich etwas Erfahrenswertes gibt, das ich mir unbedingt zu GemĂŒte fĂŒhren sollte. Ich lese Fachliteratur und werte auch wissenschaftliche Studien aus, wie z.B. Hurrelmanns Jugendstudien, oder publizierte UniverstitĂ€tsarbeiten (fĂŒr Band II z.B. steht eine groĂe an). Inzwischen bin ich mit Fachleuten, wie z.B. der KoryphĂ€e auf seinem Gebiet, dem Cyberkriminologen Dr. RĂŒdiger, aber auch anderen, derartig vernetzt, dass in gewissen Themenbereichen ĂŒberhaupt nichts mehr an mir unbeachtet vorbeigehen kann.
Was fĂŒhrte eigentlich zum Geleitwort von Dr. Dr. h.c.Klaus Hurrelmann. Professor of Public Health and Education?Lustige Frage. Aber durchaus berechtigt. Im Sommer 2020 nahm ich Kontakt zu ihm auf, ich hatte irgendwelche Fragen zu seinen Studien und teilte ihm mit,dass ich ein Buch schrieb. Daraufhin standen wir in regelmĂ€Ăigem Kontakt. Die Idee stammt von meinem Vater:« Frag ihn doch mal, ob er ein Vorwort oder Ă€hnliches zu Deinem Buch schreibt!» Das habe ich dann auch getan und er war sofort dazu bereit. Ein netter Mann. Auch ein Motto von mir: Trial und error. Ich versuche alles, ehe ich mich hinterher Ă€rgere, dass ich es gar nicht erst probiert habe.
Konnten Sie und ihre Tochter nach Durchstehen der PubertĂ€tsphase wieder einen guten Kontakt aufbauen?Â
Phasenweise hatten wir Kontakt. Doch wir stecken mittendrin in der Krise. Das wird noch einige Jahre dauern. Seit Ende Februar herrscht, abgesehen von sporadischen WhatsApp-Nachrichten, Funkstille. Das ist derzeit sehr gut so. Diese Ruhe ist fĂŒr mich persönlich momentan ĂŒberaus wichtig. Ich habe mich in den letzten drei Jahren mit meiner Tochter ĂŒber GebĂŒhr verausgabt und völlig aufgerieben und muss jetzt zur Abwechsung wieder auf mich achten. Das gibt meiner Tochter auch die Zeit und die Gelegenheit, nachzureifen. Es ist auf allen Seiten noch einiges aufzuarbeiten. Es braucht auch manchmal Entfremdung, um sich irgendwann wieder neu annĂ€hern zu können, wenn man das dann will. Abstand kann der eigenen Gesundheit sehr förderlich sein. Dazu möchte ich mich an dieser Stelle aber nicht weiter Ă€uĂern, mehr dazu in Band II, der voraussichtlich Ende 2021 erscheint. Es sei nur so viel verraten, dass es in Band II auch zu einem Perspektivenwechsel kommen wird und nun auch einmal die andere Seite des Konfliktes beleuchtet wird, die Mutter, und dazu wird es wieder einige spannende Themen geben, die sachlich aufbereitet werden.
Was empfehlen sie Eltern in der digitalen Zeit?
Herje. Die grundsĂ€tzlichen Empfehlungen spreche ich in meinem Buch aus. Meiner Ansicht nach wird derzeit, seit dem Jahr 2020, das hĂ€tte viel, viel frĂŒher passieren mĂŒssen!!, auch viel zu viel von viel zu vielen Initiatoren empfohlen. Es herrscht ein regelrechter Cybergrooming-Posting-Wahn in den sozialen Medien. Das muss besser gebĂŒndelt und zentralisiert werden. Viele Köche verderben den Brei. Es herrscht derzeit ein digitaler Overload bei diesem Thema und vor allem tĂ€glich, was zur Ăberforderung von Erziehungsverantwortlichen fĂŒhrt und den globalen Ăberblick fĂŒr Betroffene erschwert. Mein Lieblingsmensch in dieser Sache ist Dr. RĂŒdiger.
Wie könnte ihrer Ansicht nach »digitales Leben« mit »Corona-Leben« in Einklang gebracht werden?
Auch eine diffizile Frage. Die mittlerweile 13monatige Pandemie schafft uns alle in jeder Hinsicht. Ich möchte zunĂ€chst einmal dazu raten, in Corona-Zeiten locker zu lassen, nicht was mediale, gefĂ€hrliche Inhalte betrifft, sondern hinsichtlich der Medienzeiten. Jugendliche waren vor Corona schon 4-6 Stunden tĂ€glich im Netz, aktuell werden es locker auch einmal 12 Stunden per day. Das Homeschooling kommt dazu und wir sind alle mehr online, manchmal bleibt einem gar nichts anderes mehr ĂŒbrig, wenn es 7 Tage hintereinander drauĂen schĂŒttet und nichts anderes geht. Die Jugendlichen brauchen das Netz, um wenigstens digital Kontakt zu Freuden zu halten, Netflix zu schauen und auch mal ihre Baustellen irgendwie zu bearbeiten. Ich merke das auch an mir selbst. Zur Zeit zĂ€hlen andere Dinge, dass man versucht, sich aufgrund des ewigen Zusammenseins in der Famlie nicht so sehr auf die Nerven zu gehen, damit die PubertĂ€t nicht an anderer Stelle völlig aus dem Ruder lĂ€uft. Ich hoffe, dass es bald wieder PrĂ€senz geben wird, in den Schulen, und dass wir den 11,5 Millionen Kindern und Jugendlichen ihr Leben zurĂŒckgeben können und dafĂŒr wĂ€re ich auch bereit, auf die StraĂe zu gehen. Wir Erwachsene haben unser Leben gelebt, in allen Phasen. Die Babyboomer und andere Generationen haben âregelrecht auf die Kacke gehauenâ, etwas was wir unseren Kindern und Jugendlichen seit 13 Monaten verwehren.
Sie werden schon nicht mehr die unbeschwerte Jugend haben, wie wir sie noch kannten und nun halten wir sie auch noch âgefangenâ. Die Kinder und Jugendlichen sind dabei so still. Begehren gegen den aktuellen Status quo ĂŒberhaupt nicht auf. Das macht besorgt und bedrĂŒckt. NatĂŒrlich soll möglichst niemand an dem Virus sterben oder erkranken, aber die psychischen SchĂ€den, die wir derzeit massenhaft produzieren, und niemand weiĂ, ob sie je wieder reparabel sein werden, sind kaum zu ertragen. War vor 2020 jeder 5. Jugendliche psychisch auffĂ€llig, so ist es inzwischen jeder Dritte. Die Teilnehmer der Generation Z, die jetzt zB. 16 Jahre alt sind, können von ihren neuen Freiheiten ĂŒberhaupt keinen Gebrauch machen. Was nĂŒtzt ihnen die gesetzliche Ausgehmöglichkeit bis Mitternacht,wenn um 20 Uhr Ausgehsperre herrscht und sich sowieso alle Kneipen und Diskotheken im Shutdown befinden?!
Was könnte Jugendlichen und Eltern helfen, sich vor unliebsamen Social-Media-Gefahren zu wappnen?
Um das Interview nicht zur sehr in die LĂ€nge zu ziehen, möchte ich auch hier auf meine BĂŒcher Band I und Band II und einschlĂ€gige Internet-Seiten verweisen, wie z.B. die Initiative Schau-hin.
Aus DatenschutzgrĂŒnden ist es extrem schwer Adressen von Kontaktpersonen aus der digitalen Welt der Kinder in Erfahrung zu bringen. Verraten sie eine neue Idee, wie Eltern selbst Jugendliche schĂŒtzen können?
In dem sie sich bis zu einem bestimmten Alter (vor allem im Alter von 9-15 Jahren und auch bei Jungen, aber ganz besonders bei MĂ€dchen), die Kontakte ihrer Kinder ohne Scheu und schlechtes Gewissen im Rahmen ihrer Erziehungsverantwortung regelmĂ€Ăig zeigen und erlĂ€utern lassen, wer wer ist, und ob es sich um bekannte Personen handelt. Unbekannte Chatpartner werden gelöscht. Im Dialog bleiben. Hinschauen. Aber auch prĂŒfen, ob mit meinem Kind generell alles in Ordnung ist, ob es nicht auch noch unter anderen Dingen leidet wie z.B. (Cyber)Mobbing, Depression, gestörtes KörpergefĂŒhl usw.. In EinzelfĂ€llen rate ich auch nach AnkĂŒndigung und Besprechung mit dem Kind/Jugendlichen zu einer Ăberwachungssoftware.
Planen sie Lesungen / Onlinelesungen ?
Ja. Termine finden sich auf meiner Homepage. https://resilienz.site
Wann kommt der nÀchste Teil?
Geplant ist es wie letztes Jahr, kurz vor Weihnachten. Da ich auĂer dem Schreiben noch zwei weitere Leben fĂŒhre, muss ich mich gut organisieren. Doch inzwischen bin ich erfahren und Schreiben ist fĂŒr mich keine Strafe, sondern der Höhepunkt eines Tages, die Belohnung fĂŒr alles, was ich sonst noch bewerkstelligt habe, insofern muss ich mich weder zwingen noch habe ich irgendeine Schreibblockade, ganz im Gegenteil!:) Ich befinde mich im stĂ€ndigen âFlowâ
Und wovon handelt dieser?
Neugierig?! Zumindest habe ich mir das Ziel gesetzt, dass Band II die 350 Seiten nicht ĂŒberschreiten sollte, obwohl mir das zugegebenermaĂen ob all der Informationen bisweilen schwer fĂ€llt. Er wird mehr oder minder aus 4 Teilen bestehen: In Teil 1-3 geht es darum, was nach der Veröffentlichung von Band 1 passierte, also Themen wie die FortfĂŒhrung des Generationenbegriffs, âDie Menschen dahinterâ (Protagonisten/LeserInnen), das Marketing bis zu haarstrĂ€ubenden Erlebnissen mit der Presse z.B., das Thema des Pseudonyms, thematischen Initiativen wie die Elternhotline in Berlin usw. In Kapitel 4 geht es um Themen, die Eltern derzeit umtreiben (GleichgĂŒltigkeit von Jugendlichen, Cybergrooming, Tik Tok, Homeschooling, Online Challenges, Depression, Deathwish) In Kap. 4 geht es um die Mutter, Epigenetik und das Besprechen psychischer Störungen, Kontaktabbruch usw.)
In Kap. 5,7,8,9 geht es diesmal quartalsweise um die FortfĂŒhrung der Mutter-Tochter-Geschichte, wie geht es weiter, was ist passiert und dabei werden gewisse Stolpersteine mit in den Blick genommen, wie z.B. die Schule, die Berufswahl, FakeNews. Ich habe bislang 325 Seiten geschrieben, aber nageln Sie mich jetzt bloĂ nicht auf die einzelnen Inhalte und Seitenzahlen fest!:) Ich habe noch eine 200seitige Studie auszuwerten und auch so noch einige Ideen und ich muss an einigen Stellen noch mĂ€chtig kĂŒrzen, damit es nicht wieder ein Buch von 820 Gramm Lebendgewicht wird, ĂŒberarbeiten und aktualisieren.
Erlauben Sie mir noch einen Hinweis in eigner Sache:
Seit dem 17. MĂ€rz ruht mein Amazon-Buch-Shop, weil ich noch auf Steuerdokumente warte. Das ist besonders Ă€rgerlich, weil am 14. MĂ€rz eine Buchbesprechung in der Presse erschien und die LeserInnen gerade im Bestellrun waren. Das Buch kann nach wie vor ĂŒber die Homepage bezogen werden, jederzeit lieferbar!!Hinsichtlich Amazon bitte ich einfach noch um etwas Geduld.
Vielen Dank fĂŒr dieses GesprĂ€ch! Es war mir eine groĂe Freude! Einen schönen Sonntag fĂŒr alle.
Resi Lienz, 11. April 2021